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Ausbildung – Arbeiten – Altersrente 65: Unser heutiges Vorsorgesystem basiert darauf, dass das Leben in Kindheit und Ausbildungsphase, Erwerbsleben, und Pensionsalter dreigeteilt ist. Zudem werden Familien mit einer klassischen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau als Standardmodell angenommen. Während sich die Politik prioritär damit befasst, wie die Vorsorgewerke finanziell zu sanieren seien, will das Politlabor den Generationenvertrag mit vier Handlungsempfehlungen fit für die moderne Gesellschaft machen. Denn der neue Generationenvertrag soll nicht nur generationsübergreifend gerecht sein, sondern auch über verschiedene Familien- und Lebensmodelle hinweg.
In immer mehr Familien teilen sich die Partner sowohl die Erwerbs- als auch die Familienarbeit in unterschiedlichen Zusammensetzungen und Zeitabfolgen untereinander auf. Gleichzeitig werden durch den rasch verändernden Arbeitsmarkt häufigere Karrierewechsel und Ausbildungsphasen über das ganze Berufsleben hinweg notwendig. Auch neue Arbeitsmodelle im Rahmen der Gig Economy oder der Sharing Economy nehmen zu.
Solche nicht-traditionelle Familien- und Erwerbsmodelle werden in der sozialen Absicherung benachteiligt. Mehrere kleine Pensen beispielsweise werden in der zweiten Säule massiv schlechter versichert als ein grosses Pensum, auch wenn die Gesamtarbeitszeit dieselbe ist.
Das Vorsorgesystem muss deshalb an die Flexibilität und Individualität der Menschen angepasst werden.
Der Bauplan auf dem Weg dahin sieht wie folgt aus:

In unserem Positionspapier findest du unsere Vorschläge.
Kostenlos und umfangreich.